Maschinenverordnung 2027 in der Praxis
- Regulatorische Anforderungen systematisch einordnen
- Umsetzungsbedarf für CE-Prozesse und Dokumentationspflichten identifizieren
- Konkrete To-do-Liste für die Praxis
Auswirkungen, Pflichten und Handlungen
Mit der neuen EU-Maschinenverordnung (EU) 2023/1230 verändern sich zentrale Anforderungen an Konstruktion, Dokumentation, Konformitätsbewertung und Verantwortlichkeiten entlang der gesamten Lieferkette. In dieser Schulung vermitteln wir Ihnen kompakt alle zentralen Änderungen der Verordnung und deren Auswirkungen auf Hersteller, Integratoren und Betreiber.
Zu Beginn der eintägigen Schulung werden Ihnen die Unterschiede zwischen Maschinenrichtlinie und Maschinenverordnung erklärt sowie die wichtigsten Handlungsfelder eingeordnet.
Im Fokus stehen die Rollen und Verantwortlichkeiten von Herstellern, Bevollmächtigten, Importeuren und Händlern sowie typische Abgrenzungsfragen in der Praxis. Darüber hinaus werden neue Anforderungen an Software und vernetzte Maschinen als Bestandteil der Maschinensicherheit erläutert.
Ein weiterer Schwerpunkt des Seminars liegt auf Hochrisiko-Maschinen nach Anhang I, der Abgrenzung vollständiger und unvollständiger Maschinen sowie der Bewertung von Gesamtheiten von Maschinen und Anlagen.
Ergänzend behandelt die Schulung die verschärften Anforderungen an technische Dokumentation und digitale Betriebsanleitungen sowie die regulatorische Einordnung wesentlicher Veränderungen durch Umbauten oder Software-Updates.
Abschließend erhalten Teilnehmende eine kompakte To-do-Liste zur Vorbereitung auf die Maschinenverordnung bis 2027.
Preise (pro Person)
- Schulungspreis
- 600,00 €
inkl. MwSt. 714,00 € - Inhouse-Schulung
- Auf Anfrage
Im Preis inbegriffen sind Snacks, Mittagessen sowie umfangereiche Schulungsmaterialien.
Offene Termine
Ansprechpartner


Kursinhalte
- Einordnung der Maschinenverordnung: Ziele, Ablauf, Unterschiede zur Maschinenrichtlinie, Top 5 Handlungsfelder bis 2027
- Stichtag 20.01.2027: Rechtsrahmen, Konsequenzen, Umstellungs-Roadmap
- Rollen und Verantwortlichkeiten: Hersteller, Bevollmächtigte, Importeure, Händler
- Software und Vernetzung: Schutz gegen Manipulation, Software als Sicherheitsbauteil, erweiterte Risikobeurteilung
- Hochrisiko-Maschinen: Anhang I, Einbindung notifizierter Stellen, Auswirkungen auf Projektplanung und Marktzugang
- Unvollständige Maschinen: Abgrenzung zur vollständigen Maschine, Einbauerklärung vs. CE-Kennzeichnung
- Gesamtheit von Maschinen/Anlagen: Entstehung einer Gesamtmaschine, Verantwortlichkeiten, CE-Logik
- Technische Dokumentation: Digitale Betriebsanleitungen, erweiterte Dokumentations- und Marktbeobachtungspflichten
- Wesentliche Veränderung: Physische und softwarebasierte Änderungen, Herstellerrolle, Entscheidungslogik
- Praxis-Check bis 2027: Priorisierte To-do-Liste für Management, Technik und QM
- Recap und Q&A: Zusammenfassung zentraler Punkte, Klärung offener Fragen
Niveau
Zielgruppe
Die Schulung richtet sich an alle, die Maschinen, Anlagen oder vernetzte Systeme entwickeln, verändern, in Verkehr bringen oder betreiben und die Anforderungen der EU-Maschinenverordnung bis 2027 rechtssicher vorbereiten müssen.
Referenten

Sascha Schunk
Sascha Schunk ist Experte für CE‑Kennzeichnungen und die EU Maschinenverordnung. Als CE‑Koordinator im internationalen Sondermaschinenbau begleitet er komplexe Anlagenprojekte mit Fokus auf funktionale Sicherheit, Risikobeurteilung und normgerechte Integration neuer Technologien. Seine Kenntnisse aus der Praxis lässt er in seine Rolle als Referent einfließen, wo er zeigt, welche Auswirkungen die Maschinenverordnung konkret auf Unternehmen hat, wo typische Fehler entstehen und wie sich Organisationen gezielt und effizient auf den Stichtag vorbereiten können.
Weitere Informationen
Welche Voraussetzungen muss ich für die Teilnahme an der Schulung mitbringen?
Für diesen Kurs gibt es keine formalen Voraussetzungen.
Kann ich die Schulung auch als Inhouse-Schulung buchen?
Ja, wir kommen gerne auch direkt zu Ihnen ins Unternehmen mit unserer Schulung. Stellen Sie uns gerne eine unverbindliche Anfrage.
Für welche Fachbereiche ist die Schulung ausgerichtet?
Die Schulung richtet sich an Hersteller, Maschinen- und Anlagenbauer, Integratoren, Betreiber sowie Fach- und Führungskräfte aus Konstruktion, Entwicklung, Qualitätsmanagement, Compliance, technischer Dokumentation, Produktmanagement und Projektleitung.