Informationssicherheitskoordinator:in (ISK)
- Sofort anwendbares Praxiswissen für die dezentrale Koordination
- Interaktive Selbsterarbeitung statt Frontalunterricht
- Branchenunabhängige Methoden und Werkzeuge
Bindeglied zwischen Fachbereich und Informationssicherheit
Informationssicherheitskoordinatoren koordinieren die Umsetzung von ISMS-Anforderungen vor Ort, sind Ansprechpartner:in für Ihre Kolleginnen und Kollegen bei Sicherheitsfragen und berichten relevante Risiken und Vorfälle an die zentrale Sicherheitsorganisation.
In dieser praxisnahen Schulung erwerben Sie das für Ihre Position notwendige Wissen und lernen Ihre Verantwortlichkeiten kennen. Dazu gehören unter anderem die Grundlagen von Informationssicherheitsmanagementsystemen (ISMS) sowie die Identifikation und Bewertung von Schutzobjekten, der Umgang mit Sicherheitsvorfällen und die Sensibilisierung Ihres Arbeitsumfelds.
Das Training setzt konsequent auf aktive Mitarbeit: Statt langer Vorträge erarbeiten sich Teilnehmende die Inhalte anhand realistischer Szenarien selbst, unterstützt durch kurze fachliche Inputs.
Ansprechpartner


Kursinhalte
Praxisnahes Wissen für Informationssicherheitskoordinator:innen zur Unterstützung von ISMS, Risikomanagement und Security-Awareness im Fachbereich.
- Die Rolle des ISK: Aufgaben, Abgrenzung, Schnittstellen zum ISB/CISO
- ISMS-Grundlagen: Systematischer Ansatz, PDCA-Zyklus, Überblick über Standards (ISO 27001, BSI-Grundschutz, NIS2)
- Schutzziele der Informationssicherheit: Vertraulichkeit, Integrität, Verfügbarkeit verstehen und vermitteln
- Werte und Strukturanalyse: Assets im eigenen Bereich identifizieren und kategorisieren
- Schutzbedarfsanalyse: Kritikalität bewerten, Vererbungsprinzip, BIA-Grundlagen
- Prozesse und Verantwortlichkeiten: RACI/AKV, Dokumentation, Berichtslinien
- Risikoszenarien: Bedrohungen und Schwachstellen erkennen, Szenarien formulieren
- Sicherheitsvorfälle: Erkennen, Melden, Eskalationswege, typische Vorfälle
- Awareness im Fachbereich: Kolleg:innen sensibilisieren, Multiplikatorrolle, Umgang mit Widerständen
Niveau
Zielgruppe
Die Schulung ist geeignet für Mitarbeitende aus allen Fachbereichen, die als dezentrale Ansprechpartner:innen für Informationssicherheit tätig werden sollen. IT-Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Referenten

Carsten Feldhahn
Carsten Feldhahn ist Experte für alles rund um das Thema ISMS. Er war in diversen Branchen, sowohl im Mittelstand wie auch in internationalen Konzernen tätig. Er ist u.a. Certified Information Security Manager (CISM) sowie ISO 27001 Lead Auditor.
Weitere Informationen
Welche Voraussetzungen muss ich für die Teilnahme an der Schulung mitbringen?
Für die Teilnahme sind keine besonderen Vorkenntnisse notwendig.
Kann ich die Schulung auch als Inhouse-Schulung buchen?
Ja, dieses Seminar ist besonders für firmeninterne Durchführungen geeignet.
Bei einer Inhouse-Schulung passen wir auf Wunsch die Inhalte gezielt auf Ihre Organisation an: Ihre ISMS-Dokumentation, Ihre Prozesse, Ihre Berichtslinien. Die Teilnehmenden arbeiten an realen Beispielen aus dem eigenen Unternehmen statt an fiktiven Szenarien.
Je nach Bedarf erweitern wir das Training auf drei oder mehr Tage, um zusätzliche Themen zu vertiefen oder unternehmensspezifische Workshops zu integrieren, etwa zur Abstimmung mit Ihrem ISB, zur Einbindung in bestehende Awareness-Programme oder zur praktischen Arbeit mit Ihren Dokumentationsvorlagen.
Mögliche Erweiterungen:
- Vertiefung einzelner Themenblöcke (z.B. Risikoszenarien, Vorfallmanagement)
- Integration Ihrer unternehmenseigenen Richtlinien und Tools
- Gemeinsame Erarbeitung von Arbeitshilfen für den Fachbereich
- Abstimmungsworkshop mit ISB/CISO und Fachbereichsleitungen
Wie viele Teilnehmer:innen umfasst die Schulung maximal?
Bei offenen Terminen begrenzen wir die Teilnehmerzahl auf 12 Personen, um eine optimale Lernumgebung zu schaffen.
Welche Unternehmen benötigen Informationssicherheitskoordinator:innen?
Die Schulung eignet sich für kleine, mittlere und große Organisationen aller Branchen.
Gibt es eine Prüfung zum Ende der Schulung?
Nein, die Schulung setzt auf aktive Mitarbeit. Sie erarbeiten sich viele der Inhalte selbst, so dass eine Prüfung am Ende nicht vorgesehen ist.