Fernstudium - Mann lernt am Laptop

5 Tipps für einen gelungenen Start ins Fernstudium

Der Vorlesungsbeginn für das Wintersemester 20/21 steht unmittelbar bevor. Wer dieses Jahr mit einem Fernstudium neben dem Beruf startet, schaut dieser Veränderung vielleicht mit gemischten Gefühlen entgegen – denn ein berufsbegleitendes Fernstudium ist anspruchsvoll. Wir haben fünf Tipps zusammengestellt, die Ihnen den Start erleichtern und für einen gelungenen Auftakt in ein erfolgreiches Fernstudium sorgen.



1. Beginnen Sie frühzeitig mit der Planung

Aller Anfang ist schwer. Das gilt auch für den Beginn eines Studiums, vor allem, wenn man dieses neben dem Beruf absolviert. Ein Schlüssel ist, sorgsam und planvoll mit der Zeit umzugehen, die einem zur Verfügung steht. Ein guter Plan ist deshalb die perfekte Grundlage für ein erfolgreiches Studium – im ersten Schritt betrifft das die Planung des ersten Semesters. 

Nachdem Sie Ihre Studienunterlagen erhalten haben, können Sie sich einen ersten Überblick über den Umfang der Lerninhalte verschaffen. Dadurch erhalten Sie erstens eine gute Übersicht über das, was Sie im ersten Semester erwartet und zweitens können Sie Ihre Zeiten bereits optimal einteilen. Hilfreich ist dabei, sich kleine wöchentliche oder monatliche Ziele zu setzen, um den gesetzten Zeitplan immer mal zu kontrollieren und außerdem die Motivation aufrechtzuerhalten. Mit dieser Weitsicht lässt sich am besten vermeiden, dass Sie in Verzug geraten könnten.

Bei der Organisation sollten zudem bereits die Prüfungstermine und mögliche Anmeldefristen berücksichtigt werden. Das bedeutet auch in Erfahrung zu bringen, um welche Art von Prüfungen es sich handelt. Denn die Vorbereitung und der Arbeitsaufwand variieren je nachdem, ob es sich um eine schriftliche Klausur handelt, eine mündliche Prüfung oder die Abgabe einer Hausarbeit.

Wenn Sie all diese Informationen bereits vor Studienbeginn in Erfahrung bringen, können Sie sie in Ihrer Planung berücksichtigen und optimal ins Studium starten. Gute Anbieter unterstützen Sie dabei gerne und geben Ihnen bereits mit den Semesterunterlagen alle wichtigen Informationen an die Hand.



2. Machen Sie sich mit Plattformen und Programmen vertraut

Ein Fernstudium kann über unterschiedliche Kanäle stattfinden. Meist werden E-Learning Plattformen verwendet und ergänzend ausgedruckte Skripte und manchmal auch Fachbücher zur Verfügung gestellt. Sobald Sie alle notwendigen Unterlagen erhalten haben, sollten Sie sich mit den verwendeten Plattformen und Programmen vertraut machen.

Finden Sie heraus, welche Funktionen angeboten werden und welche Kommunikationskanäle es gibt. Auf diesen Plattformen finden Sie während des Studiums nicht nur Ihr Lernmaterial, sondern auch viele organisatorische Dinge werden hier abgewickelt. Oft bieten diese Programme eine Möglichkeit der Kommunikation.

Bringen Sie bereits jetzt in Erfahrung, wie Sie in Zukunft mit Ihren Dozenten und Kommilitonen in Kontakt treten können. Neben dem fachlichen Austausch können Sie hier wertvolle berufliche Kontakte knüpfen und sich ein Netzwerk aufbauen. All diese Dinge bereits im Vorhinein in Erfahrung zu bringen hilft dabei, sich zu Semesterbeginn dann direkt fokussiert mit den neuen Lerninhalten auseinanderzusetzen.



3. Schaffen Sie sich eine optimale Arbeitsumgebung 

Wenn Sie nach der Arbeit nach Hause kommen und sich an Ihre Studienunterlagen setzen, brauchen sie eine optimale Lernumgebung. Das Gehirn koppelt ein bestimmtes Umfeld an bestimmte Tätigkeiten. Das Bett ist beispielsweise der Bereich der Ruhe und der Regeneration. Aus diesem Grund sollte man nicht das gemütliche Bett dazu nutzen, nochmal schnell ein Skript durchzuarbeiten. Das führt nur dazu, dass Sie zum einen nicht effektiv lernen und zum anderen kann es Einfluss auf Ihren Schlaf haben, den Sie zur Erholung benötigen.

Aus diesem Grund ist es besonders wichtig, dass Sie sich bereits vor Beginn des Studiums Gedanken über Ihre Arbeitsumgebung machen. Im Idealfall sollten Sie einen Platz haben, der ausschließlich dem Lernen gewidmet ist. Ein Ort, an dem Sie nach der Arbeit die nötige Konzentration finden, sich mit Lernstoffen auseinanderzusetzen, aber auch ein Ort, den Sie verlassen können, um abzuschalten und die Arbeit und das Lernen hinter sich zu lassen.

An diesem Arbeitsplatz sollten Sie sich wohlfühlen und möglichst ungestört sein. Optimal ist ein Fensterplatz, denn hier hat man ausreichend Tageslicht und die notwendige frische Luft zum Denken. Falls das nicht möglich ist oder es gerade in den Wintermonaten am nötigen Licht fehlt, kann man sich mit einer Tageslichtlampe behelfen. Achten Sie außerdem darauf, dass Ihr Platz aufgeräumt ist und alles, was einen ablenken könnte, außer Reichweite ist. Das klingt zwar selbstverständlich, ist in der Praxis jedoch nicht immer so leicht umzusetzen. Doch mit einem Arbeitsplatz, an dem immer alle Lernmaterialien griffbereit sind, schaffen Sie sich eine wichtige Voraussetzung für ein erfolgreiches Fernstudium.



4. Wissen Sie welcher Lerntyp Sie sind?

Für einen Großteil derer, die ein berufsbegleitendes Fernstudium beginnen, liegt die Schulzeit oder das Studium schon ein paar Jahre zurück. Dadurch kann es gut sein, dass man keine richtige Vorstellung mehr davon hat, wie man am besten lernt. Doch gerade beim berufsbegleitenden Fernstudium ist es wichtig zu wissen, wie man die begrenzte Lernzeit für sich so effektiv wie möglich nutzt. Dafür gibt es keine Pauschallösung, denn es gibt unterschiedliche Lerntypen, bei denen unterschiedliche Methoden zum Erfolg führen.

Es gibt visuelle Lerntypen, die sich Inhalte besonders gut in Verbindung mit Bildmaterial oder mit visuellen Hervorhebungen merken können. In diesem Fall kann gut mit Schaubildern oder Mindmaps etc. gearbeitet werden. Wenn man diese außerdem selbst erstellt, findet der eigentliche Lernprozess bereits während der Erstellung statt. Bei der Erarbeitung von Texten wiederum kann der visuelle Lerntyp gut mit Farbmarkern arbeiten, die ihm helfen, den Text visuell zu strukturieren.

Bei auditiven Lerntypen geht es vor allem das Gehörte. Hier können Podcasts oder Videos zu den relevanten Inhalten behilflich sein, um diese besser zu verstehen und sich zu merken. Wenn keine vertonten Versionen der Inhalte vorliegen, kann man auch zum lauten Vorlesen übergehen, um den Stoff besser zu vertiefen. Es gibt noch einige weitere Lerntypen – zum Beispiel diejenigen, die am besten praktisch lernen oder jene, denen das Lesen von Texten vollkommen ausreicht.

Vielleicht wissen Sie schon, zu welchem Lerntyp Sie gehören oder haben zumindest aus Erfahrung eine Vorstellung davon, wie Ihnen das Lernen am leichtesten fällt. Sie können aber auch online Tests dazu machen oder Sie setzen sich ein wenig mit der Theorie des Lernens auseinander. Mit dieser Grundlage können Sie zu Beginn des Studiums direkt richtig loslegen und Ihre Zeit effektiv nutzen. 



5. Schauen Sie mit Vorfreude auf den Beginn Ihres Studiums

Durch ein Fernstudium erlernen Sie nicht nur neues Wissen und erwerben neue Fähigkeiten, Sie erweitern Ihren Horizont und knüpfen außerdem wertvolle Kontakte. Sie erhalten einen tiefen Einblick in ein Fachgebiet und ebnen neue Wege für Ihre berufliche Zukunft. Rufen Sie sich noch mal in Erinnerung, warum Sie sich für dieses Studium entschieden haben. Freuen Sie sich auf die neuen Erfahrungen, die Sie bald machen werden. Mit einer positiven und zielgerichteten Einstellung und den vorangegangenen Tipps können Sie das Studium erfolgreich starten und absolvieren.



Noch nicht entschieden?

Falls Sie sich noch gar nicht für ein Fernstudium entschieden haben, oder Sie sich für weitere Fragen rund um das Fernstudium interessieren, lesen Sie gern unsere Blogartikel zu dem Thema:

Und wer sich jetzt noch kurzfristig zum berufsbegleitenden Fernstudium „Applied IT Security“ (M.Sc.) anmelden möchte – Der Anmeldezeitraum für das WiSe 20/21 läuft noch bis zum 31. Oktober. Nach Prüfung der einzureichenden Dokumente erhalten Sie zeitnah eine verbindliche Anmeldebestätigung von uns sowie alle notwendigen Materialien. 

Falls Sie noch Fragen haben oder eine ausführliche Beratung wünschen, melden Sie sich gern im Studienbüro.




geschrieben von
Annika Brockhaus, für die isits AG International School of IT Security